News

  • Gartenbau

    Gartenbau­stützpunkt, Inningerstr. München

    Februar 2022

    Auch das schönste Projekt geht einmal zu Ende: 62 Ordner voll mit Projektdokumentation sind übergeben an das Baureferat – eine echt große Sammlung von Plänen, Rechnungen, Zertifikaten, etc.

    Ein ungewöhnlicher Standort im Wald – genauer im sog. Südpark Münchens – hatte uns herausgefordert: Der dortige Betriebshof wurde schon früher durch das Baureferat / Gartenbau genutzt, war allerdings sehr in die Jahre gekommen und bestand aus einem Konglomerat verbrauchter Gebäude, auf dem sich früher eine Tierkörper-Beseitigungs-Anstalt befand. Zusätzlich war der Boden aus seiner früheren Nutzung heraus stark belastet, eine Sanierung unerlässlich.

    Einzig das frühere Forsthaus (jedenfalls wirkt es so) konnte erhalten werden, es dient nach Sanierung und Umbau jetzt der internen Verwaltung des Stützpunktes. Dahinter entstand eine klassische Hofanlage aus einem L-förmigen Funktionsgebäude mit Sozialräumen und Werkstatträumen, einer Fahrzeughalle und einer Dienstwohnung, sowie im Rückbereich des Grundstücks eine Remise für Materialien. Der nicht benötigte Grundstücksteil – er war am stärksten mit Schadstoffen belastet – wurde saniert und zur Renaturierung vorbereitet.

    Wichtig war es uns, mit dem Baureferat eine Lösung zu entwickeln, die sich gut in den Wald einfügt, ohne ein verkapptes Gewerbegebiet mit allen Nachteilen zu werden. Sie bietet den Mitarbeiter*innen ein optimiert organisiertes Arbeitsumfeld mit hoher Qualität. Im Bürogebäude entstand aus Echtholz ein organisatorischer Kern, der den umgebenden Büros ein sympathisches Gepräge gibt. Das neue Funktionsgebäude wurde mit sägerauer Schalung verkleidet, um der annähernd landwirtschaftlichen Nutzung zu entsprechen. Es ist quasi die Scheune des Vorderhauses.

    Am 16. Februar 22 konnten wir mit der Übergabe der Dokumentation unser Projekt für die Landeshauptstadt München erfolgreich abschließen.

  • Baustelle

    Baustellen­bericht aus Brühl

    November 2021

    Nachhaltigkeit hat auch mit Bohren zu tun – Erdwärmesonden fürs Wohnen sind fertiggestellt

    Ein beispielhaftes Projekt verfolgt die Evangelische Stiftung Schönau: Holz aus dem eigenen Wald wird verwendet, um vier Mehrfamilienhäuser zu errichten, die von vier internationalen Architekturbüros geplant wurden, um besonders nachhaltigen Wohnraum anzubieten. Wir schätzen uns glücklich, in diesem Vorhaben projektleitend für die Stiftung tätig zu sein.
    Vor der eigentlichen Baustelle werden nun zuerst die Erdsonden gebohrt, mit denen die vier neuen Holzhäuser später einmal mit Wärme versorgt werden sollen. 56 Sonden mit einer Gesamtlänge von 1.676m werden dafür benötigt. Die Spezialfirma war sehr schnell, der Rohbau kann beginnen.

  • 2021

    ehemaliges US-Hospital, Heidelberg

    September 2021

    Heidelberg, 08. September 2021
    2. Rang im Wettbewerb errungen

    Eine alte Kaserne wurde frei, als die amerikanischen Streitkräfte ihr Headquarter der 5. Armee von Heidelberg nach Stuttgart verlegten. Nahe der Innenstadt gelegen, bietet das Gelände beste Voraussetzungen für eine städtebauliche Weiterentwicklung.

    Für den ortsansässigen Projektentwickler EPPLE Projekt GmbH im Verbund mit Conceptaplan und Kalkmann Wohnwerte durften wir unser Konzept für eine Neubebauung vorschlagen. 146 Wohnungen in einer Blockstruktur und fünf Stadtvillen ergeben eine Wohnfläche von 12.420 m2.

    Unser Beitrag wurde mit dem zweiten Rang ausgezeichnet. Knapp daneben – trotzdem freuen wir uns.

Menü